Eine gute PR-Strategie kommt nicht von selbst.
Sie entsteht nicht im Alltag zwischen Meetings, Kundenprojekten und Produktentwicklung. Vielleicht kennen Sie das: Sie investieren Zeit, Geld und Ressourcen in Kommunikation – und trotzdem bleibt der Erfolg aus. Der Output ist überschaubar, die Resonanz mau.
Das ist ein wichtiger Hinweis: Es fehlt an einer klaren PR-Strategie. Es fehlt an einem roten Faden, an einer gesamtheitlichen Unternehmenskommunikation. Genau dann ist es Zeit, einen Schritt zurückzutreten – und sich bewusst Zeit für das große Ganze zu nehmen.
Doch was macht eine starke PR-Strategie aus? Und wie lässt sie sich effizient und praxisnah umsetzen?
Sie wollen als Unternehmen sichtbar bleiben? Glaubwürdig auftreten? Relevant sein – und das dauerhaft? Dann ist eine durchdachte PR-Strategie der Schlüssel.
Mit unseren Umsetzungstipps können Sie direkt loslegen. Wer tiefer einsteigen möchte, dem legen wir unsere Strategietrainings ans Herz. Doch fangen wir bei der Basis an. Denn es gibt einige zentrale Fragen, um die Sie nicht herumkommen.
PR-Strategie: Klare Richtung statt planloser Kommunikation
Ohne Strategie bleibt PR oft ein Flickenteppich. Einzelmaßnahmen, die mal hier, mal da stattfinden. Ein Blogartikel auf der Website, ein LinkedIn-Post, vielleicht sogar wortgleich auf Facebook geteilt. Hauptsache raus damit. Aber: Der rote Faden fehlt. Die Wirkung verpufft.
Sie wollen das ändern? Dann starten Sie mit Struktur. Eine durchdachte PR-Strategie sorgt dafür, dass alle Maßnahmen ineinandergreifen. Dass Inhalte abgestimmt sind. Dass Sie bei Ihrer Zielgruppe genau das auslösen, was Sie beabsichtigen.
Konzentrieren Sie sich auf diese vier zentralen Fragen:
- Für wen kommunizieren wir?
– Wer sind unsere Zielgruppen? Was wissen sie bereits über uns – und was nicht? Was interessiert sie wirklich? - Was kommunizieren wir?
– Welche Themen sind für unser Unternehmen strategisch wichtig? Was sind unsere Kernbotschaften? Welche Geschichten erzählen wir? - Wie kommunizieren wir?
– In welchen Formaten funktioniert unsere Botschaft am besten? Artikel, Interviews, Videos, Infografiken? - Wo kommunizieren wir?
– Auf welchen Kanälen erreichen wir unsere Zielgruppen am besten? Website, LinkedIn, Fachpresse, Events?
Wenn Sie diese Fragen ehrlich und konkret beantworten, haben Sie den ersten großen Schritt hin zu einer erfolgreichen PR-Strategie bereits gemacht.
1. LinkedIn als fester Bestandteil der PR-Strategie – besonders für B2B-Unternehmen
Sie arbeiten im B2B-Bereich? Dann führt an LinkedIn kein Weg vorbei. Die Plattform hat sich in den letzten Jahren zur wichtigsten Anlaufstelle für Fachleute, Entscheiderinnen und Branchenkontakte entwickelt. Doch viele Unternehmen nutzen LinkedIn noch immer planlos.
Die Realität: Es gibt spontane Posts, oft fachlich gut – aber ohne Konzept. Kein klarer Themenfokus, keine Wiedererkennbarkeit, keine Interaktion.
Und dann passiert Folgendes: Die Inhalte wirken werblich. Fachlich überladen. Es fehlt an Emotionalität, an Persönlichkeit. Die Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen. Und die gewünschte Wirkung bleibt aus.
Sie wollen das besser machen? Dann nutzen Sie unsere einfache, aber wirkungsvolle Faustformel für Ihre LinkedIn-PR-Strategie:
Eine effektive LinkedIn-Strategie basiert auf zwei Säulen:
- 50 % fachliche Inhalte
– Zeigen Sie Ihre Expertise. Positionieren Sie sich als Know-how-Trägerin Ihrer Branche. Aber bitte verständlich, mit Mehrwert und ohne Buzzwords. - 50 % persönliche Inhalte
– Und keine Sorge: Persönlich heißt nicht privat. Erzählen Sie, wofür Sie stehen, was Ihr Team bewegt, wie Sie ticken. Zeigen Sie Haltung und Charakter.
Mindestens genauso wichtig: Interaktion.
LinkedIn lebt vom Dialog. Wer nur über sich spricht, aber nicht auf andere eingeht, bleibt unsichtbar.
Sie wünschen sich mehr Likes, mehr Kommentare, mehr Reichweite? Dann binden Sie Ihr Team ein. Nutzen Sie das Netzwerk Ihrer Mitarbeitenden.
Die Lösung: Wer LinkedIn erfolgreich nutzen will, schult sein Team gezielt – zum Beispiel in einem LinkedIn-Teamtraining. So werden Ihre Mitarbeitenden zu echten Multiplikatoren Ihrer Unternehmensbotschaften. Das steigert Ihre Sichtbarkeit – und Ihre Glaubwürdigkeit.

2. Warum Ihre Website in die PR-Strategie gehört
„Wir brauchen keine neue Website, wir bekommen auch so genügend Anfragen.“ Diesen Satz hören wir immer wieder. Unsere Antwort: Vielleicht heute noch. Aber morgen?
Fakt ist: Online-Marketing ist Trumpf.
Und Ihre Website ist die Schaltzentrale – der Knotenpunkt all Ihrer Kommunikationsmaßnahmen.
Eine starke Website erfüllt viele Anforderungen gleichzeitig:
- Sie ist oft die erste Anlaufstelle – für Kund:innen, Journalist:innen, Partner:innen und nicht zuletzt: für KI-Tools.
- Sie muss topaktuell sein. Veraltete Inhalte schaden dem Vertrauen.
- Sie muss funktionieren – technisch, strukturell, redaktionell.
- Und sie muss Ihre PR-Strategie sichtbar machen.
Wer auf Ihre Website kommt, will etwas finden: Informationen, Services, Orientierung. Generische Texte, umständliche Navigation und unklare Strukturen führen dazu, dass Besucher:innen schnell wieder abspringen.
Sie wollen, dass Ihre Website wirkt? Dann sorgen Sie für:
✅ SEO-Optimierung – damit Sie in Suchmaschinen gefunden werden
✅ Verlinkungen zu Social Media – für eine starke Vernetzung
✅ Einen professionellen Pressebereich – für Journalist:innen und Medienkontakte
✅ Einzigartige Inhalte – die Ihre Expertise zeigen und sich klar abheben von KI-Content
Fazit: Ihre Website ist kein Anhängsel – sie ist ein zentraler Bestandteil Ihrer PR-Strategie.
3. Guter Ruf? Reputationsmanagement ist Teil der PR-Strategie
„Ist der Ruf erst ruiniert, wird’s fürs Business kompliziert.“ So leicht abgewandelt, trifft es den Kern. Denn eine starke Marke lebt nicht nur von dem, was Sie selbst erzählen. Sondern vor allem von dem, was andere über Sie sagen.
Ob Kund:innen, Mitarbeitende, Geschäftspartner – ihre Meinungen prägen Ihr Image. Und das langfristig.
Daher ist Reputationsmanagement ein fester Bestandteil jeder PR-Strategie. Es umfasst drei zentrale Bausteine:
🔹 Glaubwürdige Kommunikation – authentisch, faktenbasiert, konsistent
🔹 Aktiver Umgang mit Bewertungen – zuhören, antworten, lernen
🔹 Proaktive Krisen-PR – vorbereitet sein für den Fall der Fälle
Sie wollen Vertrauen aufbauen? Dann hören Sie aktiv zu, nehmen Feedback ernst – und reagieren professionell, wenn es drauf ankommt.
4. PR braucht klare Verantwortlichkeiten
PR ist kein Selbstläufer. Sie lässt sich nicht einfach „nebenher“ erledigen. PR erfordert Planung, Fingerspitzengefühl – und vor allem: klare Zuständigkeiten.
Unser Tipp für eine funktionierende PR-Strategie:
👉 Definieren Sie Zuständigkeiten. Wer kümmert sich intern um was?
👉 Bauen Sie interne Kompetenz auf. Aber erwarten Sie nicht, dass alles inhouse geht.
👉 Holen Sie sich externe Unterstützung. PR-Profis, SEO-Expert:innen, Content-Spezialist:innen – sie helfen, die PS auf die Straße zu bringen.
👉 Bündeln Sie Maßnahmen. Website, Social Media, Reputationsmanagement – all das gehört zusammen und braucht eine zentrale Steuerung.
Wenn PR strategisch gedacht wird, sparen Sie Zeit, Geld und Nerven. Und erzielen messbare Wirkung.
Fazit: Eine klare PR-Strategie zahlt sich aus
Erst mit einer fundierten PR-Strategie entsteht echter, nachhaltiger Kommunikationserfolg. Sie wollen Ihre Marke stärken, sichtbar bleiben und neue Zielgruppen erreichen? Dann setzen Sie auf eine PR-Strategie, die Klarheit schafft, Ihre Ressourcen sinnvoll bündelt und Ihre Kommunikationskraft vervielfacht.
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