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LinkedIn-Schulung für Teams bringt einen Boost an Sichtbarkeit

LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter – 3 wertvolle Tipps für das Team

Warum ist eine LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter sinnvoll und wie können Unternehmen ihr Team motivieren, auf LinkedIn aktiv zu werden? LinkedIn ist längst im Unternehmensalltag angekommen. Im 24. Jahr seines Bestehens zählt das B2B-Netzwerk für viele Unternehmen zu den wichtigsten Kommunikationskanälen. Doch die Herausforderungen haben sich verändert: Eine Unternehmensseite zu betreiben und regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, reicht heute nicht mehr aus. Vielmehr gilt es, die eigenen Mitarbeiter einzubinden und deren Fachwissen und persönliche Netzwerke zu nutzen.

Dabei gilt nach wie vor das abgewandelte Sprichwort:

„LinkedIn-Mitglied werden ist nicht schwer, LinkedIn-Mitglied sein dagegen sehr.“

Denn das eigene Unternehmen und die Beschäftigten positiv und mit der nötigen Reichweite zu präsentieren, funktioniert nach eigenen Spielregeln.

Eine LinkedIn-Schulung kann inhouse oder online erfolgen

Foto: Copernico/unsplash

LinkedIn-Schulung für Mitarbeitende: Kennen Sie die Spielregeln?

Eine LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter steht bei vielen Unternehmen weit oben auf der Agenda. Sie ist mehr als nur eine von vielen Fortbildungen, die ein Unternehmen seinem Team bieten kann.

„Wir müssen LinkedIn besser nutzen.“

Dieser Aufruf kommt oft von der Geschäftsführung, landet dann beim Marketing und reiht sich dort als die 26. Aufgabe in eine lange Liste ein. Die Unternehmensseite wird regelmäßig mit Beiträgen versorgt, doch die erhoffte Reichweite bleibt häufig aus. Gleichzeitig sind viele Mitarbeiter zwar auf LinkedIn registriert, beteiligen sich aber kaum am Geschehen.

Doch genau hier liegt das Problem: LinkedIn erfolgreich zu nutzen, kann nicht nur Aufgabe einer einzelnen Person aus dem Marketing sein.

Wann es Zeit wird für eine LinkedIn-Schulung für die Mitarbeiter

Die Erwartungen der Geschäftsführung sind klar: Mehr Follower, mehr Reichweite, mehr Verkauf. Doch tatsächlich sollten zunächst andere Ziele verfolgt werden: mehr Sichtbarkeit, mehr Interaktionen und ein stärkeres berufliches Netzwerk.

Mit Grundkenntnissen wie Einstellungen und Hashtags sind diese Ziele nicht zu erreichen. Eine fundierte LinkedIn-Schulung sollte daher der erste Schritt sein, um das Unternehmen und seine Mitarbeiter auf LinkedIn gut zu präsentieren. Es geht um Image und Reputation – wichtige Unternehmensthemen abseits von selbstdarstellerischem Marketing.

Dabei geht es nicht nur darum, Profile zu befüllen oder gelegentlich Beiträge zu teilen. Vielmehr sollten Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen lernen, wie sie ihre Fachexpertise gezielt einsetzen und ihr persönliches Netzwerk auf LinkedIn erweitern können. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Denn nicht jeder möchte sich auf LinkedIn öffentlich zeigen. Manche wissen nicht, worüber sie schreiben sollen. Andere fragen sich, was ihre beruflichen Erfahrungen für Außenstehende überhaupt interessant macht.

Genau das erlebe ich regelmäßig in meinen LinkedIn-Teamtrainings. Die technischen Funktionen sind dabei meist das geringste Problem. Viel spannender ist die Frage, wie wir Mitarbeiter dazu bringen, sich mit ihren eigenen Themen und ihrer eigenen Sprache einzubringen. Ohne Druck und ohne dass ihnen das Marketing jeden Beitrag vorkauen muss.

Zusammenarbeit des Teams auf LinkedIn als Gamechanger

Wenn es ein Unternehmen schafft, Mitarbeiter aus dem Verkauf, der PR, dem Management und den Fachabteilungen gleichermaßen in den LinkedIn-Auftritt einzubeziehen, sorgt es für eine breitere Sichtbarkeit. Jeder dieser Bereiche kann seine eigenen Beiträge leisten und innerhalb seiner Community interagieren. Gleichzeitig eröffnet der Austausch zwischen den Mitarbeitern neue Möglichkeiten, die Reichweite des Unternehmens zu erhöhen.

Dabei müssen nicht alle gleich aktiv sein. Der eine veröffentlicht regelmäßig eigene Beiträge, die andere kommentiert lieber fachliche Themen aus ihrem Netzwerk. Wieder andere beginnen damit, ihr Profil zu optimieren und neue Kontakte zu knüpfen. Das ist auch gut so. Denn LinkedIn funktioniert nicht nach dem Prinzip „One size fits all“. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden, die Plattform für sich zu nutzen.

Gemeinsam stark vertreten nach einer LinkedIn-Schulung

Eine effektive Nutzung von LinkedIn erfordert Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg. Mitarbeiter aus dem Verkauf können beispielsweise ihre Kundenkontakte nutzen, um wertvolle Einblicke und Empfehlungen zu teilen. Kommunikations-Experten sind in der Lage, gezielte PR-Kampagnen zu entwickeln, die das Unternehmensimage fördern. Das Management kann strategische Visionen und Erfolge kommunizieren, während die Abteilungsleitungen spezifische Projekte und Leistungen ihrer Teams hervorheben. Techniker und Fachkräfte wiederum können aus ihrem Arbeitsalltag berichten, Herausforderungen beschreiben und Lösungen vorstellen.

Gerade diese Einblicke auf fachlicher Ebene stärken das Vertrauen in die Marke und das Unternehmen. Mitarbeiter werden damit zu Unternehmensbotschaftern, sogenannten Corporate Influencern. Doch Vorsicht: Corporate Influencer entstehen nicht dadurch, dass das Marketing fertige Texte verteilt, die anschließend von möglichst vielen Mitarbeitern veröffentlicht werden sollen. Vielmehr geht es darum, Menschen zu ermutigen, ihre eigene Meinung und ihre Erfahrungen einzubringen.

Grundlage für jede Kommunikationstätigkeit, intern oder extern, ist eine stringente Positionierung. Ohne sie ist erfolgreiche Unternehmenskommunikation nicht möglich, denn es fehlt an der „Seele“, am roten Faden in der gesamten Content-Strategie, auch abseits von LinkedIn.

3 praktische Tipps für einen erfolgreichen Team-Auftritt auf LinkedIn:

  • 1. Profiloptimierung: Jedes Teammitglied sollte sein Profil professionell und ansprechend gestalten. Dazu gehören ein hochwertiges Profilbild, eine aussagekräftige Headline und die Darstellung der beruflichen Erfahrungen. Dabei darf ruhig auch etwas Persönlichkeit durchscheinen. Schließlich möchten wir auf LinkedIn mit Menschen kommunizieren und nicht mit austauschbaren Unternehmensprofilen.
  • 2. Netzwerkaufbau: Mitarbeiter sollten wissen, wie sie gezielt Kontakte knüpfen und pflegen können. Dabei sind persönliche Nachrichten und der Austausch mit Menschen aus der eigenen Branche besonders wichtig. Das kann und soll jeder in seinem eigenen LinkedIn-Stil beziehungsweise „Way of LinkedIn“ machen. Nicht die Anzahl der Kontakte ist entscheidend, sondern deren Relevanz.
  • 3. Engagement: LinkedIn lebt vom Meinungsaustausch. Es ist keine virtuelle Litfaßsäule, an die jedes Mitglied seine Leistungen klebt und Passanten informiert. Alle Teammitglieder, die auf LinkedIn unterwegs sind, sollten sich daher mit Kommentaren, fachlichen Einschätzungen und eigenen Erfahrungen am Diskurs beteiligen. Das ist übrigens ein guter Einstieg für alle, die sich mit eigenen Beiträgen noch nicht so recht anfreunden können.

LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter: Gemeinsam statt einsam

Eine LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Durch die Einbeziehung des Teams und die Vermittlung praktischer Fähigkeiten kann LinkedIn zu einem wirkungsvollen Werkzeug der Unternehmenskommunikation werden. Entscheidend ist allerdings, dass die Mitarbeiter nicht nur wissen, wie LinkedIn funktioniert, sondern auch Lust bekommen, selbst aktiv zu werden.

Genau darauf legen wir in unseren LinkedIn-Teamtrainings besonderen Wert. Gemeinsam erarbeiten wir Themen aus dem Berufsalltag, optimieren persönliche Profile und üben, wie man sich mit Kommentaren und eigenen Beiträgen in seinem Netzwerk einbringen kann.

Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Beiträge zu veröffentlichen. Sondern darum, mit den richtigen Themen bei den richtigen Menschen sichtbar zu werden.

Mehr über unsere LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter erfahren – als Teamtraining in Präsenz oder online.

Häufige Fragen zur LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter

Was bringt eine LinkedIn-Schulung für Mitarbeiter?

Eine LinkedIn-Schulung hilft Mitarbeitern, ihr persönliches Profil zu optimieren, berufliche Kontakte aufzubauen und ihre Fachexpertise sichtbar zu machen. Gleichzeitig lernen sie, wie sie sich mit Kommentaren und eigenen Beiträgen in die Unternehmenskommunikation einbringen können.

Wie motiviere ich Mitarbeiter, auf LinkedIn aktiv zu werden?

Am besten durch praktische Übungen, Themen aus dem eigenen Berufsalltag und einen erkennbaren persönlichen Nutzen. Nicht jeder Mitarbeiter muss eigene Beiträge veröffentlichen. Auch fachliche Kommentare und der gezielte Netzwerkaufbau sind wertvolle erste Schritte.

Wie werden Mitarbeiter zu Corporate Influencern?

Corporate Influencer entwickeln sich schrittweise. Eine LinkedIn-Schulung schafft die Grundlagen, anschließend braucht es passende Themen, persönliche Motivation und Raum für die eigene Sprache. Wichtig ist, dass Mitarbeiter freiwillig und glaubwürdig als Experten auftreten können.

Über die Autorin

Nina Strass-Wasserlof ist PR-Beraterin, LinkedIn-Expertin und Inhaberin von wasserlof communications. Seit rund 25 Jahren begleitet sie Unternehmen in der strategischen Unternehmenskommunikation mit einem besonderen Schwerpunkt auf Technik und Industrie.

Als Initiatorin des LinkedIn-Rankings im IZ NÖ-Süd 2026 hat sie die LinkedIn-Aktivitäten von 359 Unternehmen untersucht und dabei wertvolle Einblicke in die Praxis der Unternehmenskommunikation gewonnen.

Heute unterstützt sie Unternehmen vor allem dabei, ihre Themen und die Expertise ihrer Mitarbeiter sichtbar zu machen. In ihren praxisorientierten LinkedIn-Teamtrainings zeigt sie den Teilnehmern, wie sie ihren eigenen Zugang zur Plattform finden, Themen aus ihrem Berufsalltag entwickeln und sich Schritt für Schritt als Experten positionieren. Im individuellen Corporate-Influencer-Coaching begleitet sie Fach- und Führungskräfte beim Aufbau ihrer persönlichen Sichtbarkeit.

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