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Fulltec stellt die neue Generation der Mottenbekämpfung vor

Salzburger Unternehmen steigt in das größte und wichtigste Segment im Biozidbereich ein.

Seit mehr als zehn Jahren widmet sich Fulltec der Erforschung, Entwicklung und darauf aufbauend, der europaweiten Zulassung naturbasierter und nachhaltiger Biozidwirkstoffe. Mittlerweile gehört das Biozidwirkstoff-notifizierende Unternehmen zu den gefragtesten B2B-Lieferanten in Europa. Nun kommt eine neue Produktserie auf den Markt, mit der die smarten Salzburger ihre Stellung innerhalb der Branche weiter ausbauen.

Lebensmittel- und Kleidermotten zählen zu den Haushalts-Schädlingen und nisten sich vorwiegend in Küchen und Kleiderschränken ein. Gerade dort haben aber viele Menschen Bedenken, gegen die Tiere vorzugehen, da sie Nahrungsmittel und Kleidungsstücke nicht mit möglicherweise schädlichen Substanzen in Kontakt bringen wollen.

Geballtes Biozid-Know-how aus Österreich im Einsatz gegen Motten

Fulltec greift im Kampf gegen Motten auf seine beiden Wirkstoffe Eukalyptus Citriodora Öl H/C und Geraniol zurück, die sich bereits in unzähligen anderen Produkten zur Abwehr und Beseitigung von lästigen Insekten und Spinnentieren auf den europäischen Märkten bewehrt haben.

Das zentrale Produkt dieses neuen Sortiments sind in Kleider- oder Küchenschränken platzierbare Vliesbeutel, die ein mit dem Wirkstoff getränktes natürliches Granulat enthalten. Die sofort nach Anwendungsbeginn einsetzende Wirkung hält die zu schützenden Bereiche verlässlich bis zu drei Monate mottenfrei. Ergänzt wird das Motten-Stopp-Sortiment von Fulltec um zwei Flüssigprodukte, die bei der Bekämpfung von Kleidermotten zum Einsatz kommen.

Die Zukunft des Biozid-Marktes

Mit seinen Wirkstoffen nach dem Vorbild der Natur setzt Fulltec nicht nur ein Zeichen für Nachhaltigkeit, sondern ist Mitbewerbern auch einen entscheidenden Schritt voraus. Warum das so ist, erklärt Fulltec- Geschäftsführer Bernhard Ernst: „In den kommenden Jahren treten in den meisten europäischen Märkten Verordnungen in Kraft, die enormen Einfluss auf unsere Branche haben werden, da sie eine Abgabenbeschränkung für bestimmte, risikobehaftete Biozide im Einzelhandel mit sich bringen“.

Diese neuen Rahmenbedingungen sehen ein Selbstbedienungsverbot im Einzel- und Onlinehandel für abtötende Produkte (PT 18 – Klassifizierung nach ECHA) vor. Doch was bedeutet das konkret? „Diese Produkte dürfen auf Verkaufsflächen im Handel dann nur mehr versperrt gelagert und nach einer Beratung durch speziell geschultes Personal an den Endkunden abgegeben werden. Dies wird den Markt für Insektizide de facto extrem verändern“, erläutert Ernst und erklärt weiter: „Frei verkauft werden dürfen nach dieser Regelung ausschließlich Produkte, die der Produktklasse 19 entsprechen, was auf die meisten Fulltec-Produkte zutrifft.“

Österreichischer Unternehmergeist trifft auf internationale Anforderungen

Fulltec ist als Wirkstoff-Notifizierer in diesem Industriesegment in Österreich konkurrenzlos. „Als kleines Unternehmen in einem extrem fordernden Umfeld ist es uns gelungen, den größten Teil des Weges zur Zulassung unserer beiden Wirkstoffe zu bewältigen und dabei unabhängig zu bleiben“, erklärt Bernhard Ernst den Alleinstellungsstatus des immer noch weitgehend in Familienbesitz befindlichen Unternehmens.

Über Fulltec

Fulltec ist ein international agierendes Unternehmen mit Kunden in mehr als dreißig Ländern. Ursprünglich 1998 in der Schweiz gegründet werden die Kompetenzen seit 2012 in Salzburg gebündelt, um ein nachhaltiges und direktes Management der beiden Wirkstoffdossiers auf europäischer Bühne zu gewährleisten. Das Unternehmen produziert heute Insektenschutz- und Bekämpfungsmittel auf Basis der eigenen Wirkstoffe für namhafte Markenkunden in ganz Europa. In Österreich – und da nur in Apotheken – wird mit dem  Fullaverde® Gelsenspray die einzige Fulltec-Marke für Endverbraucher angeboten. Als eine der meistempfohlenen Marken hat sie sich dort als „grüne Alternative“ im Kampf gegen Gelsen und Zecken etabliert.

www.fulltec.at

Fotos

Fotos 1 bis 3: Fulltec-Geschäftsführer Bernhard ERNST
Fotocredit: Martin Baumann